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ArchivAus dem Archiv — zuerst erschienen am 27.01.2024.

VW Golf 4

Der Volkswagen Golf gehört zu den bekanntesten Kompaktwagen der Autogeschichte und hat seit seinem Start 1974 viele Generationen erlebt.

15 Min. Lesezeit
Silberner VW Golf 4, schräg von vorne

Geschichte

Der Volkswagen Golf gehört zu den bekanntesten Kompaktwagen der Autogeschichte und hat seit seinem Start 1974 viele Generationen erlebt. Der Golf 4 nimmt darunter einen besonderen Platz ein – als eine der erfolgreichsten und einflussreichsten Generationen.

Der Golf 4, auch Mk4 genannt, kam 1997 auf den Markt und wurde bis 2003 gebaut. Er war bei Design und Technik ein deutlicher Schritt nach vorn. Ziel dieser Generation war es, die Stärken, die den Golf weltweit so beliebt gemacht hatten, weiter zu verfeinern.

Optisch wirkte der Golf 4 runder und geschmeidiger als sein Vorgänger, der Golf 3. Die Front war schlanker, mit markantem Kühlergrill und kantigen Scheinwerfern. Die Karosserie war insgesamt aerodynamischer und gab dem Auto einen sportlicheren, moderneren Auftritt. Im Innenraum gab es eine bessere Ergonomie und mehr Komfort, hochwertigere Materialien und mehr Platz für die Insassen.

Unter der Haube bot der Golf 4 eine breite Motorenpalette für unterschiedliche Ansprüche. Es gab Benziner und Diesel mit Leistungen von rund 60 PS in den Basisversionen bis über 200 PS in den starken Varianten wie GTI und R32. Diese Motoren waren sparsamer und sauberer als die der Vorgänger.

Technisch brachte der Golf 4 einige Neuerungen, darunter das elektronische Stabilitätsprogramm, das Sicherheit und Fahrverhalten verbesserte. Dazu kamen moderne Bremssysteme, ein besseres Fahrwerk und ein feiner abgestimmtes Chassis – alles zusammen sorgte für ein direkteres und dynamischeres Fahrgefühl.

Aus Marketingsicht festigte der Golf 4 den Ruf von Volkswagen für zuverlässige, praktische Autos, die Spaß machen. Sein Erfolg lag an einer treuen Kundschaft, die die Vielseitigkeit, das zeitlose Design und die gute Verarbeitung schätzte.

Auch wenn längst neuere Generationen gefolgt sind, ist der Golf 4 auf dem Gebrauchtwagenmarkt nach wie vor gefragt. Haltbarkeit, Alltagsnutzen und zeitloses Design überzeugen alle, die einen zuverlässigen und bezahlbaren Kompakten suchen.

Unterm Strich spielte der Golf 4 eine wichtige Rolle in der Entwicklung der Golf-Baureihe und zeigt, wie konsequent Volkswagen Design, Technik und Fahrdynamik weiterentwickelt hat. Dass er bis heute so beliebt ist, beweist den Erfolg dieser Generation und ihren Einfluss auf die gesamte Branche.

Design

Gestaltet wurde der Golf 4, gebaut von 1997 bis 2003, unter Dirk van Braeckel. Er leitete damals das Volkswagen-Design und führte das Team, das für den Golf 4 verantwortlich war.

Die Idee hinter dem Design war, auf dem Erfolg des Golf 3 aufzubauen und gleichzeitig moderne Stilelemente einzubringen. Der Golf sollte erwachsener und hochwertiger wirken, ohne seine unverwechselbare Formensprache zu verlieren.

Der Golf 4 folgte der Volkswagen-Philosophie klarer Linien und zeitloser Gestaltung. Er war runder und aerodynamischer als der Vorgänger. Vorne prägten ein markanter Grill und schlanke Scheinwerfer das Bild, hinten war die Form stärker gewölbt und modelliert. Insgesamt sollte das Design modern und praktisch sein und eine breite Kundschaft ansprechen.

Dirk van Braeckel und sein Team haben die Formensprache des Golf mit dem Golf 4 erfolgreich weiterentwickelt – das machte ihn während seiner Bauzeit zu einer beliebten Wahl in der Kompaktklasse.

Modellübersicht

Den Golf 4, gebaut von 1997 bis 2004, gab es in vielen Varianten für unterschiedliche Wünsche und Bedürfnisse. Die wichtigsten:

  1. Golf 4 Schrägheck: Der normale Golf 4 war ein kompakter Schräghecker mit drei oder fünf Türen. Praktisch und vielseitig – eine beliebte Wahl für den täglichen Weg zur Arbeit.

  2. Golf 4 GTI: Der GTI war die sportliche Version mit dem legendären Schriftzug. Er hatte sportlichere Details wie Wabengrill, eigene Alufelgen und ein schärferes Karosseriepaket, dazu einen stärkeren Motor, ein strafferes Fahrwerk und bessere Bremsen für mehr Fahrspaß.

  3. Golf 4 R32: Der R32 war das Topmodell der Baureihe. Er hatte einen 3,2-Liter-V6 mit rund 240 PS und den Allradantrieb 4Motion. Dazu kamen eigene Stoßfänger, Seitenschweller und eine Doppelrohr-Abgasanlage.

  4. Golf 4 Variant (Kombi): Wer mehr Laderaum brauchte, bekam den Golf 4 Variant. Er bot einen größeren Kofferraum und passte damit gut zu Familien und aktiven Menschen.

  5. Golf 4 Cabriolet: Das Cabriolet war die offene Version mit Stoffverdeck. Es sah elegant aus und bot Frischluftvergnügen, ohne den Alltagsnutzen des normalen Golf aufzugeben.

  6. Golf 4 V5: Der V5 hatte einen besonderen 2,3-Liter-Fünfzylinder mit sehr gleichmäßiger Kraftentfaltung. Er lag zwischen Sport und Komfort – für alle, die einen sportlicheren Golf wollten, aber nicht die volle Leistung von GTI oder R32 brauchten.

Das sind nur einige der bekannten Varianten. Die Golf-4-Palette reichte vom vernünftigen Pendlerauto bis zum sportlichen Kompakten.

Alltagstauglichkeit

Der Golf 4, auch Mk4 genannt, ist praktisch und vielseitig und damit gut alltagstauglich. Dazu tragen diese Punkte bei:

  1. Geräumiger Innenraum: Der Golf 4 bietet viel Platz für Insassen und Gepäck. Bis zu fünf Erwachsene sitzen bequem, und die Rückbank lässt sich umklappen, wenn mehr Laderaum gebraucht wird.

  2. Durchdachter Innenraum: Das Cockpit ist gut gestaltet und mit hochwertigen Materialien ausgestattet – das sorgt für ein angenehmes Fahrgefühl. Die Bedienelemente sind leicht erreichbar, die Sitzposition ist gut.

  3. Zuverlässigkeit: Der Golf 4 gilt allgemein als zuverlässig. Viele Besitzer berichten, dass er den Alltag ohne größere Probleme wegsteckt. Wie bei jedem Gebrauchtwagen gilt aber: Gute Wartung ist die Voraussetzung.

  4. Verbrauch: Der Golf 4 ist recht sparsam, vor allem mit den kleineren Motoren. Damit ist er für Pendelstrecken und lange Fahrten wirtschaftlich.

  5. Sicherheitsausstattung: Auch als älteres Modell hat der Golf 4 einiges an Bord, etwa Airbags, ABS, Antriebsschlupfregelung und ESP. Bei einem Gebrauchten sollte man aber genau prüfen, welche Ausstattung tatsächlich verbaut ist.

  6. Praktische Details: Es gibt eine geteilt umklappbare Rückbank, viele Ablagen und clever gestaltete Fächer für Kleinkram.

  7. Günstige Wartung: Weil es den Golf 4 schon lange gibt, sind Ersatzteile gut verfügbar und günstig. Wartung und Reparaturen kosten deshalb weniger als bei vielen neueren Modellen.

Der Golf 4 ist zwar ein praktisches Alltagsauto, aber sein Alter kann Verschleiß oder technische Probleme mit sich bringen. Vor dem Kauf lohnt sich deshalb eine Prüfung durch eine Werkstatt deines Vertrauens, damit du ein gut gepflegtes Exemplar bekommst.

Kofferraum

Den Golf 4 gab es mit unterschiedlichen Karosserien (Schrägheck, Kombi und Cabrio), deren Kofferräume sich leicht unterscheiden. Als Schräghecker hat der Golf 4 typischerweise rund 330 Liter Kofferraum bei aufgestellter Rückbank und etwa 1.184 Liter bei umgeklappter Rückbank. Die Werte sind Näherungen und können je nach Ausstattung und Variante abweichen.

Innenraum

Die Innenraumqualität des Golf 4 gilt für seine Klasse als sehr gut. Bei seiner Einführung setzte er sogar den Maßstab für die Verarbeitung in der Kompaktklasse.

Volkswagen verwendete hochwertige Materialien, darunter weich geschäumte Kunststoffe, robuste Stoffe und passgenaue Verkleidungen. Die Verarbeitung ist solide, die Liebe zum Detail ist sichtbar.

Die Sitze sind bequem und geben auch auf langen Strecken guten Halt. Das Armaturenbrett ist klar und übersichtlich, mit gut ablesbaren Instrumenten und logischer Bedienung. Das Design ist zeitlos und gut gealtert und gibt dem Innenraum einen klassischen, gediegenen Look.

Materialien und Design hängen von der Ausstattungslinie und den Extras ab. Höhere Ausstattungen bieten oft mehr Komfort und edlere Materialien wie Ledersitze und Holzapplikationen.

Insgesamt wird der Innenraum des Golf 4 für Qualität, Komfort und Alltagsnutzen geschätzt – ein Grund, warum er in der Kompaktklasse so beliebt war.

Sicherheit

Der Golf 4, gebaut von 1997 bis 2003, bot für seine Zeit eine ordentliche Sicherheitsausstattung. Dazu gehörten unter anderem:

  1. Antiblockiersystem (ABS): ABS verhindert, dass die Räder beim Bremsen blockieren, sodass das Auto lenkbar bleibt.

  2. Elektronisches Stabilitätsprogramm (ESP): Das System verbessert Stabilität und Kontrolle, indem es bei drohendem Haftungsverlust einzelne Räder abbremst und die Motorleistung reduziert.

  3. Antriebsschlupfregelung (ASR): ASR verhindert das Durchdrehen der Räder beim Beschleunigen, vor allem auf rutschigem Untergrund.

  4. Airbags: Fahrer- und Beifahrerairbag waren serienmäßig. Manche Modelle hatten zusätzlich Seitenairbags.

  5. Knautschzonen vorn und hinten: Sie nehmen bei einem Unfall die Aufprallenergie auf und schützen so die Insassen.

Bei Sicherheitstests verschiedener Organisationen schnitt der Golf 4 unterschiedlich ab. Euro NCAP hat ihn crashgetestet und mit 4 von 5 Sternen bewertet – für die damaligen Maßstäbe ein recht hohes Sicherheitsniveau.

Sicherheitsstandards und Testverfahren haben sich seit dem Golf 4 deutlich weiterentwickelt. Mit aktuellen Modellen kann er deshalb nicht mithalten.

Unterhaltskosten

Die Kosten für Wartung, Versicherung und Unterhalt eines Golf 4 hängen von vielen Faktoren ab, etwa vom Wohnort, der Fahrweise und dem Zustand des Autos. Ein paar grobe Durchschnittswerte zur Orientierung:

Wartung: Regelmäßige Arbeiten wie Ölwechsel, Filtertausch und das Umsetzen der Reifen halten den Golf 4 in gutem Zustand. Im Schnitt kosten sie rund 500 bis 700 Dollar pro Jahr. Müssen größere Bauteile ersetzt werden oder kommen unerwartete Reparaturen dazu, wird es teurer.

Versicherung: Die Versicherung hängt unter anderem von Alter, Schadenfreiheit, Wohnort und gewähltem Schutz ab. Im Schnitt liegt sie bei etwa 800 bis 1.500 Dollar pro Jahr. Vergleiche am besten mehrere Angebote, um einen genauen Preis zu bekommen.

Laufender Unterhalt: Dazu zählen Kraftstoff, Autowäsche, gelegentliche Aufbereitung, Parkgebühren und Reparaturen außerhalb der normalen Wartung. Das schwankt stark mit der Nutzung, liegt im Schnitt aber bei etwa 1.500 bis 2.000 Dollar pro Jahr.

Diese Zahlen sind grobe Schätzungen und hängen stark von den eigenen Umständen ab. Genauere Werte bekommst du bei einer Werkstatt vor Ort oder deiner Versicherung.

Verbrauch

Der Verbrauch des Golf 4 hängt von Motor, Modell und Fahrbedingungen ab. Im Schnitt kommt er auf 20 bis 30 Meilen pro Gallone in der Stadt und 30 bis 40 Meilen pro Gallone auf der Autobahn. Je nach Ausstattung und Motor können die Werte leicht abweichen.

Antriebsanordnung

Der Golf 4, auch Volkswagen Golf Mk4 genannt, wurde von 1997 bis 2003 gebaut. Je nach Ausstattung und Markt gab es verschiedene Motor- und Getriebekombinationen. Ein Überblick:

  1. Benzinmotoren: – 1,4-Liter-Vierzylinder mit 74 bis 99 PS. – 1,6-Liter-Vierzylinder mit 99 bis 114 PS. – 1,8-Liter-Vierzylinder mit 125 bis 148 PS. – 2,0-Liter-Vierzylinder mit 114 bis 148 PS. – 2,3-Liter-VR5 (V5) mit 148 PS. – 2,8-Liter-VR6 mit 177 bis 201 PS. – 3,2-Liter-VR6 (Golf R32) mit 237 PS.

  2. Dieselmotoren: – 1,9-Liter-TDI-Vierzylinder mit 89 bis 114 PS. – 1,9-Liter-SDI-Vierzylinder mit 67 PS.

Beim Getriebe gab es Schalt- und Automatikgetriebe:

  1. Schaltgetriebe: – 5-Gang-Schaltgetriebe. – 6-Gang-Schaltgetriebe (vor allem bei den stärkeren Varianten).

  2. Automatikgetriebe: – 4-Gang-Automatik. – 5-Gang-Automatik (vor allem bei den stärkeren Varianten).

Welche Motoren und Getriebe es gab, hing vom Markt und der Ausstattungslinie ab.

Motor

Der Volkswagen Golf 4, auch VW Mk4 oder VW Golf IV genannt, wurde von 1997 bis 2003 gebaut. In dieser Zeit gab es eine große Auswahl an Motoren. Die beliebtesten Benziner und Diesel im Golf 4:

Benzinmotoren: 1,4 l 16V – Reihenvierzylinder, rund 75 PS 1,6 l 8V – Reihenvierzylinder, rund 100 PS 1,6 l 16V – Reihenvierzylinder, rund 105 PS 1,8 l Turbo – Reihenvierzylinder, rund 150 bis 180 PS (je nach Variante) 2,0 l 8V – Reihenvierzylinder, rund 115 PS 2,3 l VR5 – V5, rund 150 PS 2,8 l VR6 – V6, rund 174 bis 204 PS (je nach Variante)

Dieselmotoren: 1,9 l SDI – Reihenvierzylinder, rund 68 PS 1,9 l TDI – Reihenvierzylinder, rund 90 bis 110 PS (je nach Variante) 1,9 l TDI PD – Reihenvierzylinder, rund 100 bis 150 PS (je nach Variante)

Die Leistungsangaben sind Näherungswerte und können je nach Baujahr und Markt abweichen. Außerdem gab es verschiedene Ausstattungen und Sondermodelle, teils mit weiteren Motoren.

Getriebe

Der Golf 4, auch Mk4 genannt, wurde von 1997 bis 2003 gebaut und war mit Schalt- und Automatikgetrieben erhältlich.

Schaltgetriebe beim Golf 4:

  1. 5-Gang-Schaltgetriebe: Das war bei den meisten Golf-4-Modellen Serie – klassisches Schalten mit fünf Vorwärtsgängen.

  2. 6-Gang-Schaltgetriebe: Der GTI und die stärkeren Modelle hatten ein 6-Gang-Getriebe. Es ermöglichte weichere Gangwechsel und einen niedrigeren Verbrauch bei Autobahntempo.

Automatikgetriebe beim Golf 4:

  1. 4-Gang-Automatik: Die Standard-Automatik, sanft und mühelos für alle, die nicht selbst schalten wollen.

  2. 5-Gang-Automatik: Die TDI-Modelle hatten eine 5-Gang-Automatik. Sie war sparsamer und leistungsfähiger als die 4-Gang-Automatik.

Welche Getriebe es gab, hing von Ausstattung und Baujahr ab.

Bremsen

Der Golf 4, gebaut von 1997 bis 2003, hatte je nach Modell und Ausstattung unterschiedliche Bremsanlagen. Diese Bremsen waren üblich:

  1. Scheibenbremse (innenbelüftet): Vorne hatte der Golf 4 meist innenbelüftete Scheibenbremsen. Kühlkanäle im Inneren leiten die Wärme beim Bremsen ab – das verbessert die Bremsleistung und verringert das Risiko von Fading.

  2. Scheibenbremse (massiv): Einfachere Modelle oder die Hinterachse hatten teils massive Bremsscheiben. Ihnen fehlen die Kühlkanäle, sie bremsen aber trotzdem zuverlässig.

  3. Trommelbremse: Bei manchen Golf-4-Varianten saßen hinten Trommelbremsen. Sie sind heute seltener, werden aber wegen der geringen Kosten noch verbaut. Dabei drücken Bremsbacken von innen gegen die Trommel und erzeugen so Reibung.

  4. ABS (Antiblockiersystem): Der Golf 4 hatte außerdem ABS, das bei Vollbremsungen das Blockieren der Räder verhindert. Das verbessert Kontrolle und Stabilität – man kann auch bei starkem Bremsen noch lenken.

Welche Bremsen verbaut sind, hängt von Modell, Ausstattung und Paketen ab.

Fahrwerk

Der Golf 4, auch Mk4 genannt, hatte je nach Ausstattung unterschiedliche Fahrwerke. Die wichtigsten:

  1. Serienfahrwerk: Das Basismodell hatte meist ein Standardfahrwerk mit McPherson-Federbeinen vorne und einer Verbundlenkerachse hinten.

  2. Sportfahrwerk: Der GTI und einige stärkere Versionen hatten ein Sportfahrwerk mit strafferen Federn, härteren Dämpfern und tieferer Karosserie – für besseres Handling und ein sportlicheres Fahrgefühl.

  3. Einzelradaufhängung hinten: Einige Topversionen wie der R32 hatten hinten eine Einzelradaufhängung. Sie bot besseres Handling und eine bessere Balance als die normale Verbundlenkerachse.

  4. Adaptives Fahrwerk (optional): In manchen Märkten gab es den Golf 4 mit einem optionalen adaptiven Fahrwerk, bei dem der Fahrer die Abstimmung nach eigenem Geschmack einstellen konnte.

Fahrwerke konnten je nach Region und Sondermodell abweichen. Maßgeblich ist deshalb immer die Ausstattung des konkreten Autos in deinem Markt.

Typische Probleme

Der Golf 4, auch Mk4 genannt, ist ein beliebter Kompaktwagen, den Volkswagen von 1997 bis 2003 baute. Er gilt allgemein als zuverlässig, hat aber ein paar Schwachstellen und typische Probleme. Wie ausgeprägt sie sind, hängt oft vom Baujahr und der Wartungsgeschichte des einzelnen Autos ab.

  1. Elektrik: Eines der häufigsten Probleme beim Golf 4 betrifft die Elektrik. Besitzer berichten von defekten elektrischen Fensterhebern, streikender Zentralverriegelung und sporadischen Fehlern bei verschiedenen Kontrollleuchten. Solche Elektrikfehler sind oft schwer zu finden und brauchen einen erfahrenen Mechaniker.

  2. Zahnriemen: Ein wichtiges Thema ist der Zahnriemen. Er sollte meist nach etwa 90.000 bis 100.000 Meilen oder nach sechs Jahren gewechselt werden. Reißt er, kann der Motor schwer beschädigt werden – bis hin zu einer teuren Reparatur oder einem Austauschmotor. Halte die Wechselintervalle unbedingt ein.

  3. Fahrwerk und Lenkung: Häufig klagen Besitzer auch über Fahrwerk und Lenkung. Fahrwerkslager können vorzeitig verschleißen, was zu Klappergeräuschen oder einem schwammigen Fahrgefühl führt. Auch Probleme mit Servopumpe, Lenkgetriebe oder Lenksäule wurden gemeldet – die Lenkung wird dann schwergängig oder die Servounterstützung fällt aus.

  4. Getriebe: Die Automatikgetriebe im Golf 4 sind für ruppige Schaltvorgänge, durchrutschende Gänge und in manchen Fällen sogar Totalausfälle bekannt. Regelmäßige Wartung inklusive Ölwechsel hilft. Vor dem Kauf eines gebrauchten Golf 4 solltest du das Getriebe und seine Wartungshistorie trotzdem genau prüfen.

  5. Rost: VW hat den Korrosionsschutz beim Golf 4 gegenüber älteren Modellen verbessert, trotzdem berichten manche Besitzer von Rost, vor allem in Gegenden mit viel Feuchtigkeit oder Streusalz. Rost kann Karosserie, Unterboden und Fahrwerksteile angreifen, die Stabilität schwächen und teure Reparaturen nach sich ziehen.

Auch wenn manche Besitzer diese Probleme erlebt haben, fahren viele andere ihren Golf 4 ohne Ärger. Regelmäßige Wartung, schnelles Handeln bei ersten Anzeichen und der Kauf eines gepflegten Exemplars senken das Risiko deutlich. Lass einen Gebrauchten vor dem Kauf in jedem Fall von einem Fachmann gründlich prüfen.

Marktangebot

Ein paar allgemeine Informationen zum Marktangebot und zur Preisentwicklung beim Golf 4 – aktuelle Marktdaten ersetzen sie nicht.

Der Golf 4, auch Mk4 Golf genannt, wurde von 1997 bis 2003 gebaut und ist auf dem Gebrauchtwagenmarkt sehr gefragt. Angebot und Preise hängen von Region, Zustand, Laufleistung und Ausstattung ab.

Grundsätzlich ist der Golf 4 auf dem Gebrauchtwagenmarkt gut verfügbar, vor allem in Europa, wo Volkswagen stark vertreten ist. Die Preise reichen von wenigen hundert Euro für ältere Exemplare mit hoher Laufleistung oder in schlechtem Zustand bis zu mehreren tausend Euro für gepflegte Autos mit wenig Kilometern.

Auch Motor, Getriebe, Ausstattung und Umbauten beeinflussen den Preis.

Wenn du einen Golf 4 kaufen willst, schau auf Online-Portalen, bei Händlern vor Ort und bei Auktionen, um ein Gefühl für Angebot und Preise in deiner Gegend zu bekommen. Lass das Auto vor dem Kauf außerdem von einer Werkstatt deines Vertrauens prüfen.

Diese Angaben beruhen auf allgemeinem Wissen und spiegeln nicht unbedingt die aktuelle Marktlage wider. Für verlässliche, aktuelle Zahlen lohnt sich eine gründliche eigene Recherche vor Ort.

Bewertung

FAQ: Volkswagen Golf Mk4

  1. Was ist der Volkswagen Golf Mk4? Der Volkswagen Golf Mk4 ist die vierte Generation des beliebten Kompaktwagens des deutschen Herstellers Volkswagen. Er kam 1997 auf den Markt und wurde bis 2003 gebaut.

  2. Welche Motoren gab es für den Golf Mk4? Den Golf Mk4 gab es mit vielen Motoren, Benzinern wie Dieseln. Die Benziner reichten von 1,4 bis 2,8 Liter Hubraum mit unterschiedlichen Leistungen. Bei den Dieseln gab es 1,9-Liter-TDI-Motoren, die für ihre Sparsamkeit bekannt sind.

  3. Welche Serienausstattung und Sicherheitsausstattung hat der Golf Mk4? Die Serienausstattung hing von Ausstattungslinie und Paketen ab. Typisch waren Klimaanlage, elektrische Fensterheber, Zentralverriegelung, Airbags, ABS und Antriebsschlupfregelung.

  4. Hat der Golf Mk4 typische Schwachstellen oder Zuverlässigkeitsprobleme? Der Golf Mk4 gilt allgemein als zuverlässig, es gibt aber ein paar bekannte Probleme. Manche Besitzer hatten Ärger mit der Elektrik, etwa mit Fensterhebern und der Zentralverriegelung. Außerdem neigen bestimmte Motoren zu Ölverlust. Regelmäßige Wartung und eine gründliche Prüfung vor dem Kauf helfen.

  5. Wie sparsam ist der Golf Mk4 und wie fährt er sich? Der Verbrauch hängt vom Motor ab. Die Diesel, vor allem die TDI, sind sehr sparsam. Beim Fahren überzeugt der Golf Mk4 mit solider Verarbeitung, komfortabler Federung und präzisem Handling – ein Auto, das Spaß macht.

  6. Hat der Golf Mk4 genug Kofferraum? Für einen Kompaktwagen bietet der Golf Mk4 ordentlich Platz. Bei aufgestellter Rückbank fasst der Kofferraum rund 275 Liter, mit umgeklappter Rückbank passt auch Größeres hinein.

  7. Gibt es besondere Sondermodelle oder sportliche Varianten des Golf Mk4? Ja, es gab mehrere Sondermodelle und sportliche Versionen. Der GTI ist die beliebte Sportversion mit agilem Handling und kräftigem Motor. Der Golf R32 ist eine weitere bekannte Variante mit 3,2-Liter-V6 und verstärkten Komponenten.

  8. Was kostet ein gebrauchter Golf Mk4 im Schnitt? Der Preis hängt von Laufleistung, Zustand, Ausstattung und Region ab. Im Schnitt findet man gebrauchte Golf Mk4 für 2.000 bis 8.000 Dollar; seltene Sondermodelle oder Exemplare mit wenig Kilometern können teurer sein.

  9. Ist der Golf Mk4 heute noch ein guter Gebrauchtwagen? Der Golf Mk4 kann immer noch eine gute Wahl sein – dank solider Verarbeitung, gutem Ruf bei der Zuverlässigkeit und günstiger Wartung. Prüfe ein Kaufobjekt wegen des Alters aber gründlich.

  10. Wie schlägt sich der Golf Mk4 gegen seine Nachfolger? Der Golf Mk4 legte die Basis für den anhaltenden Erfolg von Volkswagen in der Kompaktklasse. Die Nachfolger Golf Mk5, Mk6 und Mk7 haben ihn bei Technik, Sicherheit und Feinschliff übertroffen. Bei Fahrdynamik, Alltagsnutzen und Preis-Leistung kann der Golf Mk4 aber noch gut mithalten.

Technische Daten

Modell Motor Leergewicht (kg) Kofferraum (Liter) Verbrauch (km/l)
VW Golf 4 1,4 l Vierzylinder Benzin 1140 330 15,1
VW Golf 4 1,6 l Vierzylinder Benzin 1185 330 14,2
VW Golf 4 1,8 l Vierzylinder Benzin 1210 330 13,4
VW Golf 4 2,0 l Vierzylinder Benzin 1235 330 12,7
VW Golf 4 1,9 l Vierzylinder Diesel 1225 330 18,7
VW Golf 4 2,0 l Vierzylinder Diesel 1250 330 17,5
VW Golf 4 GTI 1,8 l Vierzylinder Turbo-Benzin 1240 330 11,9
VW Golf 4 R32 3,2 l V6 Benzin 1450 330 10,1
VW Golf 4 Variant 1,4 l Vierzylinder Benzin 1170 590 15,1
VW Golf 4 Variant 1,6 l Vierzylinder Benzin 1215 590 14,2
VW Golf 4 Variant 1,8 l Vierzylinder Benzin 1240 590 13,4
VW Golf 4 Variant 2,0 l Vierzylinder Benzin 1265 590 12,7
VW Golf 4 Variant 1,9 l Vierzylinder Diesel 1255 590 18,7
VW Golf 4 Variant 2,0 l Vierzylinder Diesel 1280 590 17,5
VW Golf 4 Variant GT 1,8 l Vierzylinder Turbo-Benzin 1270 590 11,9

Hinweis: Der Verbrauch ist in Kilometern pro Liter (km/l) angegeben. Das Leergewicht ist das Gewicht ohne Insassen und Gepäck. Das Kofferraumvolumen gilt bei aufgestellter Rückbank.

Grüner VW Golf 4 in einer Museumsausstellung

JakobGründer von Apex Race. Schreibt über Maschinen, den Schießstand und den Rest des Lebens.