Inhalt:

Historie
Produktionszahlen
Design
Modellübersicht
Fahreigenschaften
Alltagstauglichkeit
Kofferraum
Unterhaltskosten
Motoranordnung
Motor
Getriebe
Fahrwerk
Schwachstellen
Fahrspaß
Marktangebot
Datenblatt
Fazit

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Porsche 911 996 Historie

Der Porsche 911 996 ist ein ikonisches Sportwagenmodell, das zwischen 1997 und 2006 produziert wurde. Es war die sechste Generation des legendären Porsche 911 und markierte einen wichtigen Wendepunkt in der Geschichte der Marke.

Die Entwicklung des 911 996 begann Ende der 1980er Jahre, als Porsche dem klassischen Design des 911 treu bleiben wollte, aber gleichzeitig modernere Technologien und Designelemente integrieren wollte. Das Ergebnis war ein neuer, optimierter Look mit einem stromlinienförmigen Design.

Ein bemerkenswertes Merkmal des 911 996 war die Verwendung von Wasser statt Luft zur Kühlung des Motors. Dies führte zu einer verbesserten Leistung und Zuverlässigkeit, aber auch zu einer Kontroverse unter den Porsche-Enthusiasten, da es das Ende der traditionellen luftgekühlten Motoren des 911 bedeutete. Dennoch erwies sich diese Änderung als wegweisend für die Zukunft der Marke.

Der Innenraum des 911 996 wurde ebenfalls überarbeitet und modernisiert. Ein verbessertes Infotainmentsystem, bequemere Sitze und hochwertige Materialien trugen zu einem luxuriöseren Fahrerlebnis bei.

In Bezug auf die Leistung war der 911 996 in verschiedenen Varianten erhältlich. Vom Basismodell Carrera mit einem 3,4-Liter-Boxermotor bis zum leistungsstarken GT2 mit einem 3,6-Liter-Turbo-Motor bot der 911 996 eine breite Palette von Optionen für unterschiedliche Fahrerwünsche an.

Der 911 996 war auch das erste Modell der 911-Familie, das mit einem serienmäßigen Stabilitätskontrollsystem (Porsche Stability Management) ausgestattet war, was zu einer verbesserten Fahrstabilität und Sicherheit beitrug.

Das Design des 911 996 wurde von vielen automobilen Enthusiasten kontrovers diskutiert. Einige fanden den neuen Look zu modern und zu weit entfernt von den traditionellen Linien des 911, während andere die Evolution des Designs begrüßten. Trotz der kontroversen Meinungen erwies sich der 911 996 als kommerzieller Erfolg für Porsche, was zu einer Steigerung der Verkaufszahlen und einer breiteren Kundenbasis führte.

Insgesamt hat der Porsche 911 996 die Tradition und den Ruf des 911 fortgesetzt und gleichzeitig neue Technologien und Designelemente eingeführt. Es war ein Meilenstein in der Geschichte des 911 und hat den Weg für zukünftige Generationen des legendären Sportwagens geebnet.

Produktionszeitraum und Zahlen

Der Porsche 911 Typ 996 wurde zwischen den Jahren 1997 und 2006 produziert. Während dieses Zeitraums wurden insgesamt 175.262 Einheiten des Porsche 911 996 hergestellt.

Design

Der Designer des Porsche 911 996 war Harm Lagaay. Lagaay orientierte sich bei der Gestaltung des 996 an früheren Porsche-Modellen, insbesondere dem 911 der 1960er und 1970er Jahre. Er wollte die klassische Silhouette des 911 bewahren, aber gleichzeitig modernisieren und einer zeitgemäßen Designsprache folgen.

Der Porsche 911 996 führte einige Designmerkmale ein, die zuvor beim Porsche Boxster (986) verwendet wurden, wie zum Beispiel die runden Scheinwerfer und die geschwungene Motorhaube. Dies verlieh dem 996 eine sportlichere und dynamischere Optik im Vergleich zu seinen Vorgängern.

Darüber hinaus wurde beim 996 eine flachere Frontscheibe und ein insgesamt glatteres Design verwendet, um den Luftwiderstand zu reduzieren und die aerodynamische Effizienz zu verbessern. Dieses Designmerkmal wurde von den späteren Porsche-Modellen weitergeführt.

Insgesamt kann man sagen, dass der Porsche 911 996 eine Kombination aus klassischen Elementen und moderner Designsprache ist, die den Charakter des 911 bewahrt, aber gleichzeitig eine Weiterentwicklung darstellt.

Modellübersicht

Modellübersicht Porsche 911 996:

Der Porsche 911 996 wurde von 1997 bis 2006 produziert und gilt als die vierte Generation der Porsche 911 Baureihe. Der 996 wurde als Nachfolger des Porsche 993 eingeführt und brachte einige bedeutende Veränderungen mit sich.

Hier ist eine Übersicht über die verschiedenen Varianten des Porsche 911 996:

1. Porsche 911 Carrera (1997-2004):
– Basismodell mit einem 3,4-Liter-Sechszylinder-Boxermotor
– Leistung von 296 PS und 258 lb-ft Drehmoment
– Verfügbar mit manuellem oder automatischem Getriebe

2. Porsche 911 Carrera 4 (1998-2004):
– Allradantrieb Variante des Carrera-Modells
– Bietet verbesserte Traktion und Stabilität auf unterschiedlichen Fahrbahnoberflächen
– Ansonsten ähnliche Leistungsdaten wie das Carrera-Modell

3. Porsche 911 Turbo (2000-2005):
– Hochleistungsvariante des 911 mit einem 3,6-Liter-Sechszylinder-Boxermotor
– Twin-Turboaufladung für eine Leistung von 415 PS und 415 lb-ft Drehmoment
– Allradantrieb für optimale Traktion
– Schnellere Beschleunigung und höhere Höchstgeschwindigkeit im Vergleich zu den anderen Modellen

4. Porsche 911 GT3 (1999-2005):
– Sportliches Modell mit Fokus auf Rennstrecken-Performance
– Verwendet einen 3,6-Liter-Sechszylinder-Boxermotor mit 360 PS und 273 lb-ft Drehmoment
– Leichtbauweise und aerodynamische Verbesserungen für bessere Fahrdynamik
– Manuelles Getriebe und Heckantrieb für ein intensives Fahrerlebnis

5. Porsche 911 GT2 (2002-2005):
– Hochleistungsvariante des 911 GT3 mit stärkerer Motorleistung
– 3,6-Liter-Sechszylinder-Boxermotor mit Twin-Turboaufladung
– Beeindruckende Leistung von 462 PS und 457 lb-ft Drehmoment
– Heckantrieb für maximale Beschleunigung

Diese Modellübersicht gibt Ihnen einen Überblick über die verschiedenen Varianten des Porsche 911 996. Jedes Modell bietet einzigartige Eigenschaften und Merkmale, um den individuellen Vorlieben und Anforderungen der Fahrer gerecht zu werden.

Fahreigenschaften

Der Porsche 911 der Baureihe 996 hat eine ausgezeichnete Performance und bietet ein aufregendes Fahrerlebnis. Mit seinem leistungsstarken Motor und der präzisen Lenkung ist er ein wahrer Sportwagen. Die Beschleunigung ist beeindruckend, insbesondere in den leistungsstärkeren Modellen wie dem 911 Turbo.

Die Fahreigenschaften des 911 996 sind sehr ausgewogen. Dank des Heckmotor-Layouts bietet er eine gute Gewichtsverteilung, die zu einer hervorragenden Straßenlage beiträgt. Die Lenkung ist direkt und reagiert schnell, was dem Fahrer viel Feedback gibt und ein präzises Lenkverhalten ermöglicht.

Der 911 996 ist agil und wendig, was ihn sowohl auf kurvigen Landstraßen als auch auf der Rennstrecke zu einem Vergnügen macht. Die Straßenlage ist stabil und gut kontrollierbar, was ein hohes Maß an Vertrauen und Sicherheit vermittelt.

Einige Kritiker haben jedoch bemängelt, dass der 996 im Vergleich zu seinen Vorgängern etwas weniger fahrerorientiert ist und nicht ganz das gleiche emotionale Fahrerlebnis bietet. Außerdem sind die Bremsen manchmal als etwas schwach eingestuft worden.

Insgesamt bieten die Fahreigenschaften des Porsche 911 996 ein beeindruckendes Fahrerlebnis mit exzellenter Performance und einem ausgewogenen Handling. Es ist ein Sportwagen, der sowohl auf der Straße als auch auf der Rennstrecke Spaß macht.

Alltagstauglichkeit

Der Porsche 911 (996) ist ein Sportwagen, der sowohl auf der Rennstrecke als auch im Alltag eine gute Leistung bietet. Es ist jedoch wichtig zu beachten, dass der 911 immer noch ein Hochleistungsfahrzeug ist und einige Einschränkungen hat, wenn es um den Alltagsgebrauch geht.

Zunächst einmal ist der Porsche 911 (996) ein Zweisitzer, was bedeutet, dass der Innenraum begrenzten Platz bietet. Dies kann zu Problemen führen, wenn Sie viel Gepäck oder Passagiere transportieren möchten. Der Kofferraum ist auch recht klein, so dass größere Gegenstände schwer zu verstauen sind.

Der 911 (996) hat auch eine sportliche Federung, die zwar für ein sportliches Fahrerlebnis sorgt, aber auch zu einem etwas unbequemen Fahrkomfort im Alltagsverkehr führen kann. Es ist nicht unbedingt das beste Auto für lange Pendelstrecken oder schlechte Straßenverhältnisse.

Ein weiterer Aspekt, den man bedenken sollte, ist der Kraftstoffverbrauch. Der 911 (996) hat einen leistungsstarken Motor und kann daher einen höheren Verbrauch haben als andere Fahrzeuge. Dies kann zu höheren Betriebskosten führen.

Trotz dieser Einschränkungen bietet der Porsche 911 (996) auch im Alltag einige Vorteile. Das Fahrzeug verfügt über eine gute Fahrleistung und ein präzises Handling, was das Fahren auf kurvigen Straßen oder Autobahnen zum Vergnügen macht. Es hat auch eine gute Bremsleistung und ist daher sicher und zuverlässig.

Insgesamt kann man sagen, dass der Porsche 911 (996) zwar im Alltag nutzbar ist, jedoch aufgrund seiner sportlichen Eigenschaften und einigen Einschränkungen besser für Fahrer geeignet ist, die den Fokus auf Fahrspaß und Leistung legen und bereit sind, die Kompromisse im Alltagsgebrauch einzugehen. Es wird empfohlen, vor dem Kauf eine Probefahrt zu machen und die individuellen Bedürfnisse und Anforderungen zu berücksichtigen.

Kofferraum

Der Kofferraum des Porsche 911 (996) hat ein Fassungsvermögen von etwa 100 Litern. Das ist nicht besonders groß im Vergleich zu anderen Fahrzeugen, aber der Porsche 911 ist eher als Sportwagen mit Fokus auf Leistung und Fahrspaß konzipiert, daher liegt der Schwerpunkt nicht auf einem großen Kofferraum.

Unterhaltskosten

Die Kosten für Wartung, Versicherung und generellen Unterhalt eines Porsche 911 (Modell 996) können je nach verschiedenen Faktoren variieren. Hier sind einige durchschnittliche Schätzungen für diese Kosten:

1. Wartung: Porsche-Fahrzeuge erfordern in der Regel regelmäßige Wartung und Inspektionen, um ihre Leistung und Zuverlässigkeit zu gewährleisten. Die Wartungskosten können je nach Werkstatt und Umfang der durchgeführten Arbeiten variieren. Für einen Porsche 911 996 könnten die jährlichen Wartungskosten zwischen 800€ und 1500€ liegen.

2. Versicherung: Die Versicherungskosten für einen Porsche 911 996 können aufgrund des hohen Werts und der damit verbundenen Reparaturkosten etwas höher sein. Die genauen Kosten hängen jedoch von individuellen Faktoren wie Alter, Geschlecht, Fahrerfahrung, Wohnort und Versicherungsgesellschaft ab. Eine jährliche Versicherungsprämie von 1500€ bis 2500€ ist möglich, aber es kann auch teurer sein, je nach individuellen Umständen.

3. Generelle Unterhaltskosten: Zu den generellen Unterhaltskosten gehören Ausgaben wie Kraftstoff, Reifen, Bremsen, Ölwechsel, Scheibenwischer usw. Da der Porsche 911 996 ein hochwertiges Sportwagenmodell ist, können die Kosten für Ersatzteile und Services etwas höher sein als bei herkömmlichen Fahrzeugen. Die genauen Kosten variieren jedoch je nach Fahrverhalten und individueller Nutzung des Fahrzeugs. Eine grobe Schätzung für generelle Unterhaltskosten könnte zwischen 1500€ und 3000€ pro Jahr liegen.

Es ist wichtig zu beachten, dass dies nur grobe Schätzungen sind und die tatsächlichen Kosten je nach individuellen Umständen variieren können. Es ist ratsam, sich bei einer Versicherungsgesellschaft und einem Porsche-Händler oder einer Werkstatt nach spezifischen Kosten zu erkundigen, um genaue Informationen zu erhalten.

Motoranordnung

Der Porsche 911 (996) wurde von 1997 bis 2005 produziert und war das erste Modell der 911-Reihe mit einem wassergekühlten Motor. In Bezug auf die Motor- und Getriebeanordnung gibt es einige verschiedene Optionen, je nach Modellvariante. Hier sind die gängigsten Konfigurationen:

1. Heckmotor, Heckantrieb (Standard): Die meisten Modelle des 911 (996) waren mit einem Heckmotor ausgestattet, der sich hinter der Hinterachse befand. Die Kraftübertragung erfolgte dabei auf die Hinterräder.

2. Allradantrieb (4WD oder „Carrera 4“): Einige Ausführungen des 911 (996) waren mit einem Allradantrieb ausgestattet. Dabei wurde die Motorkraft auf alle vier Räder verteilt, um die Traktion und das Fahrverhalten zu verbessern. Diese Modelle hatten normalerweise die Bezeichnung „Carrera 4“.

3. Turbomodelle (Turbo oder „Turbo 4WD“): Die Turbomodelle des 911 (996) hatten einen Turboauflader, der die Leistung des Motors erhöhte. Diese Modelle waren immer mit Allradantrieb ausgestattet und trugen normalerweise die Bezeichnung „Turbo“ oder „Turbo 4WD“.

Was die Getriebe angeht, verfügte der 911 (996) standardmäßig über ein manuelles Schaltgetriebe mit sechs Gängen. Allerdings gab es auch eine Option für ein automatisches Getriebe, das als „Tiptronic“ bezeichnet wurde.

Es ist wichtig anzumerken, dass es innerhalb des Produktionszeitraums des 911 (996) verschiedene Modellvarianten und Ausstattungsmerkmale gab. Die genaue Motor- und Getriebeanordnung kann daher je nach spezifischem Modell variieren.

Motor

Bei dem Porsche 911 996 wurden verschiedene Motoren eingesetzt. Hier sind einige der bekanntesten:

1. 3,4-Liter-Sechszylinder-Boxermotor: Dieser Motor wurde in den Modellen Carrera und Carrera 4 verwendet. Er leistete etwa 300 PS und ermöglichte eine Beschleunigung von 0 auf 100 km/h in etwa 5,2 Sekunden.

2. 3,6-Liter-Sechszylinder-Boxermotor: Dieser Motor wurde in den Modellen Carrera 4S, Targa und Turbo eingesetzt. Er bot eine Leistung von etwa 320 bis 420 PS, je nach Variante. Die Beschleunigung von 0 auf 100 km/h lag zwischen 4,8 und 4,2 Sekunden.

3. 3,6-Liter-Sechszylinder-Turbomotor: Dieser Motor kam im GT2-Modell zum Einsatz und leistete etwa 462 PS. Er ermöglichte eine Beschleunigung von 0 auf 100 km/h in nur 4,1 Sekunden.

4. 3,6-Liter-Sechszylinder-Boxermotor mit Permanentmagnet-Synchronmotor: Dieser Hybridmotor wurde im Modell 911 GT3 R Hybrid verwendet. Er kombinierte einen herkömmlichen Benzinmotor mit einem Elektromotor und leistete insgesamt etwa 480 PS.

Es ist wichtig zu beachten, dass die Motoren je nach Baujahr und Ausstattung des Porsche 911 996 leicht variieren können.

Getriebe

Bei Porsche 911 996-Modellen kamen zwei verschiedene Getriebe zum Einsatz: ein manuelles Getriebe und ein automatisches Getriebe.

Das manuelle Getriebe war ein 6-Gang-Schaltgetriebe, bei dem der Fahrer die Gänge manuell wechseln musste. Dieses Getriebe ermöglichte eine sportlichere Fahrweise und eine direkte Verbindung zwischen Fahrer und Auto.

Das automatische Getriebe war ein 5-Gang-Automatikgetriebe, auch bekannt als „Tiptronic“. Bei diesem Getriebe konnte der Fahrer wahlweise automatisch schalten oder die Gänge manuell über Schaltwippen am Lenkrad wechseln.

Es ist wichtig anzumerken, dass die Verfügbarkeit der verschiedenen Getriebeoptionen je nach Modellvariante und Ausstattungsniveau des Porsche 911 996 variieren konnte.

Fahrwerk

Beim Porsche 911 996 kamen verschiedene Fahrwerke zum Einsatz, abhängig von der gewählten Ausstattungslinie und den optionalen Upgrades. Grundsätzlich gab es zwei Hauptfahrwerke zur Auswahl.

Das Standardfahrwerk, auch bekannt als „PASM“ (Porsche Active Suspension Management), verfügte über eine traditionelle Feder-Dämpfer-Konfiguration mit einer manuellen Einstellung der Dämpferhärte. Dieses Fahrwerk bot eine ausgewogene Kombination aus Komfort und sportlicher Performance.

Für Fahrer, die eine noch sportlichere Fahrerfahrung suchten, stand das optionale Sportfahrwerk zur Verfügung. Dieses Fahrwerk bot eine straffere Federung und eine noch bessere Fahrzeugkontrolle für eine sportlichere Fahrt. Es war auch tiefer gelegt, was zu einem verbesserten Handling und einer reduzierten Seitenneigung führte.

Zusätzlich zu diesen beiden Fahrwerken gab es auch optionale Upgrades wie die „Porsche Ceramic Composite Brake“ (PCCB), die eine erhöhte Bremsleistung und bessere Wärmeableitung bot, sowie das „Porsche Stability Management“ (PSM), das eine verbesserte Stabilität und Traktion in verschiedenen Fahrsituationen gewährleistete.

Es ist wichtig anzumerken, dass die Verfügbarkeit der verschiedenen Fahrwerke und Upgrades je nach Baujahr, Ausstattungspaket und spezifischen Optionen variieren kann. Es wird empfohlen, die genauen Details für das gewünschte Modelljahr und die gewählte Konfiguration beim Porsche-Händler oder in der Fahrzeugdokumentation zu überprüfen.

Schwachstellen

Der Porsche 911 996, der von 1997 bis 2006 produziert wurde, ist zweifellos ein Klassiker in der Automobilindustrie. Dennoch gibt es einige Schwachstellen, die bei diesem Modell auftreten können.

Eine der bekanntesten Schwachstellen betrifft das IMS-Lager (Intermediate Shaft Bearing). Das IMS-Lager sitzt an der Kurbelwelle und kann bei einigen Motoren der Baureihe 996 anfällig für Ausfälle sein. Dies kann zu Motorschäden führen und erfordert eine kostspielige Reparatur. Es wird empfohlen, bei einem Kauf eines gebrauchten 996 darauf zu achten, ob das IMS-Lager bereits ersetzt wurde oder ob es den neueren, verbesserten Versionen entspricht.

Ein weiteres Thema, das bei einigen 996 Modellen auftreten kann, ist der Typ-64-Fehler. Dieser Fehler betrifft die Anzeige des Kilometerstands im Kombiinstrument. Es kann vorkommen, dass die Anzeige ausfällt oder falsche Werte anzeigt. Dies kann ein Problem sein, da es die Rückverfolgbarkeit des Fahrzeugs beeinträchtigt und bei Verkauf oder Wartung zu Schwierigkeiten führen kann. Es wird empfohlen, den Kilometerstand des Fahrzeugs sorgfältig zu überprüfen und, falls nötig, das Kombiinstrument zu reparieren oder auszutauschen.

Ein weiteres Anliegen betrifft die Kühlerschwächen bei einigen 996 Modellen. Es kann vorkommen, dass die Kühler im Laufe der Zeit undicht werden oder Risse bekommen. Dies kann zu Überhitzungsproblemen führen und erfordert eine Reparatur oder einen Austausch des Kühlsystems. Es wird empfohlen, das Kühlsystem regelmäßig zu überprüfen und bei Bedarf Wartungsarbeiten durchzuführen.

Schließlich kann der Lack an einigen 996 Modellen empfindlich sein und leicht Kratzer oder Steinschläge aufweisen. Dies kann besonders bei älteren Fahrzeugen der Fall sein, da die Lackqualität im Laufe der Zeit nachlassen kann. Es wird empfohlen, das Fahrzeug regelmäßig zu pflegen und gegebenenfalls den Lack aufzubereiten.

Es ist wichtig zu beachten, dass nicht alle Porsche 911 996 Modelle von diesen Schwachstellen betroffen sind. Viele Fahrzeuge haben diese Probleme nie erlebt oder sie wurden bereits behoben. Es ist jedoch ratsam, vor dem Kauf eines gebrauchten 996 eine gründliche Inspektion durchzuführen und den Zustand des Fahrzeugs sorgfältig zu prüfen.

Fahrspaß

Der Porsche 911 996 ist ein Sportwagen, der Fahrspaß der Extraklasse bietet. Mit seinem leistungsstarken Motor und agilen Fahrwerk ist er eine wahre Freude auf der Straße oder auf der Rennstrecke. Der 3,6-Liter-Boxermotor bietet eine beeindruckende Beschleunigung und eine hohe Endgeschwindigkeit. Die präzise Lenkung und das ausgewogene Fahrverhalten sorgen für ein extrem agiles Handling und eine optimale Straßenlage.

Das Fahrerlebnis im Porsche 911 996 ist intensiv und aufregend. Der Sound des Motors ist ein wahrer Ohrenschmaus und trägt zur Fahrerfahrung bei. Die präzise Schaltung und das direkte Ansprechverhalten des Motors machen das Fahren zu einem puren Vergnügen.

Darüber hinaus bietet der Porsche 911 996 auch einen gewissen Komfort. Das Interieur ist gut verarbeitet und bietet eine angenehme Atmosphäre. Die Sitze bieten genügend Unterstützung und sind auch auf längeren Fahrten bequem.

Alles in allem bietet der Porsche 911 996 ein beeindruckendes Fahrerlebnis und ist ideal für alle, die den ultimativen Fahrspaß suchen.

Coupe vs Cabrio

Sowohl das Coupé als auch das Cabriolet teilen viele gemeinsame Merkmale, darunter Motoren, Antriebsstränge und Innenraumgestaltung. Allerdings gibt es einige Unterschiede zwischen den beiden Versionen, die in erster Linie auf das Design und das Fahrerlebnis zurückzuführen sind.

1. Karosserie und Design: Der offensichtlichste Unterschied zwischen dem 996 Coupé und dem Cabriolet ist das Dach. Das Coupé hat ein festes Dach, während das Cabriolet ein versenkbares Stoffdach besitzt, das für Open-Air-Fahrvergnügen sorgt.

2. Gewicht: Das Cabriolet ist im Allgemeinen etwas schwerer als das Coupé, aufgrund der zusätzlichen Mechanismen und Verstärkungen, die erforderlich sind, um das versenkbare Dach zu unterstützen.

3. Struktur und Fahrdynamik: Das Coupé könnte eine leicht bessere strukturelle Steifigkeit aufweisen, was sich in einer etwas höheren Fahrpräzision äußern kann. Cabriolets verfügen jedoch über zusätzliche Verstärkungen, um den fehlenden strukturellen Halt des Daches auszugleichen.

4. Preis: Cabriolets sind oft teurer als ihre Coupé-Pendants aufgrund ihrer zusätzlichen Ausstattung und Mechanismen.

Bitte beachten Sie, dass die tatsächlichen Unterschiede zwischen den beiden Versionen je nach spezifischen Modelljahren und Ausstattung variieren können. Für genaueste Informationen sollten Sie sich an einen Porsche-Händler wenden oder die offizielle Porsche-Website besuchen.

Marktangebot

Das Porsche 911 996-Modell wurde zwischen 1997 und 2006 produziert und ist bei Autoliebhabern aufgrund seines klassischen Designs und seiner Fahrleistung sehr beliebt. Der Markt für den Porsche 911 996 ist ziemlich robust, mit einer Vielzahl von Angeboten in verschiedenen Zuständen und Ausstattungsvarianten.

Die Preise für den Porsche 911 996 variieren je nach Alter, Kilometerstand, Zustand und Ausstattung des Fahrzeugs. Im Allgemeinen sind ältere Modelle mit höherem Kilometerstand günstiger als neuere Modelle mit niedrigerem Kilometerstand.

Basierend auf den aktuellen Marktanalysen liegt der Durchschnittspreis für einen Porsche 911 996 zwischen 25.000 und 60.000 Euro. Dies ist jedoch nur eine grobe Schätzung, und es ist wichtig, die tatsächlichen Angebote auf dem Markt zu überprüfen, um genaue Preisinformationen zu erhalten.

Es sollte beachtet werden, dass seltene Sondermodelle oder gut erhaltene Fahrzeuge mit niedrigem Kilometerstand einen höheren Preis erzielen können.

Es ist ratsam, vor dem Kauf eines Porsche 911 996 eine gründliche Inspektion durchzuführen und den Fahrzeugzustand zu überprüfen, insbesondere in Bezug auf Rost und mögliche mechanische Probleme. Es ist auch wichtig, den Wartungsverlauf und die Servicehistorie zu überprüfen, um sicherzustellen, dass das Fahrzeug gut gepflegt wurde.

Insgesamt ist der Porsche 911 996 ein begehrtes Fahrzeug auf dem Markt und seine Preise bleiben stabil. Es ist jedoch ratsam, den Markt regelmäßig zu überwachen und einen Expertenrat einzuholen, um den bestmöglichen Preis für das gewünschte Modell zu erzielen.

Zusammenfassung

Der Porsche 911 996 ist ein ikonisches Sportwagenmodell, das von 1997 bis 2006 produziert wurde. Das Fahrzeug hat eine beeindruckende Kombination aus Leistung, Stil und Handling, die es zu einem beliebten Modell unter Autoliebhabern macht.

In Bezug auf das Design hat der 911 996 eine moderne und markante Optik, die sich von den Vorgängermodellen deutlich unterscheidet. Mit seiner abgerundeten Karosserie und den schlanken Linien sieht der 996 zeitgemäß aus, ohne den klassischen Porsche-Stil zu verlieren. Einige Puristen mögen argumentieren, dass der 996 nicht den gleichen zeitlosen Charme wie ältere 911-Modelle hat, aber die meisten Menschen werden das moderne Design zu schätzen wissen.

Unter der Haube bietet der 911 996 eine beeindruckende Leistung. Es gibt verschiedene Motoroptionen, angefangen von einem 3,4-Liter-Sechszylinder-Boxermotor bis hin zu einem 3,6-Liter-Turbo-Boxermotor. Diese Motoren liefern eine beeindruckende Beschleunigung und eine hohe Höchstgeschwindigkeit. Der 996 kann in weniger als fünf Sekunden von 0 auf 100 km/h beschleunigen, was für einen Sportwagen dieser Ära beeindruckend ist.

Was das Handling betrifft, ist der 911 996 dank seines Heckantriebs und seiner ausgeglichenen Gewichtsverteilung wendig und präzise. Die Lenkung ist direkt und reaktionsschnell, was dem Fahrer viel Vertrauen auf der Straße gibt. Der 996 ist auch mit verschiedenen Fahrwerks- und Bremsenoptionen erhältlich, um dem Fahrer eine individuelle Kontrolle über das Fahrerlebnis zu bieten.

Ein weiterer wichtiger Aspekt des 911 996 ist sein Innenraum. Porsche versteht es, Luxus und Sportlichkeit zu kombinieren, und der 996 ist da keine Ausnahme. Die Sitze sind bequem und bieten guten Seitenhalt, während das Armaturenbrett und die Mittelkonsole intuitiv gestaltet sind. Allerdings ist der Innenraum im Vergleich zu späteren Porsche-Modellen möglicherweise etwas veraltet.

Es ist wichtig zu beachten, dass der 911 996 einige technische Probleme aufweisen kann, insbesondere im Zusammenhang mit dem Motorschaden durch das zwischen 1997 und 2001 verwendete IMS-Lager. Dieses Problem betrifft jedoch nicht alle Fahrzeuge und kann durch regelmäßige Wartung und den Austausch des Lagers behoben werden.

Insgesamt ist der Porsche 911 996 ein beeindruckendes Sportwagenmodell, das Leistung, Stil und Handling in sich vereint. Es ist eine gute Wahl für Autoliebhaber, die nach einem ikonischen Fahrzeug suchen, das auch im Alltag gut funktioniert. Allerdings sollten potenzielle Käufer die möglichen technischen Probleme im Hinterkopf behalten und eine gründliche Inspektion des Fahrzeugs durchführen, bevor sie sich für einen Kauf entscheiden.

Datenblatt

Porsche 911 (996) Datenblatt:

1. Modellvarianten:
– Porsche 911 Carrera (Coupe/Convertible)
– Porsche 911 Carrera 4 (Coupe/Convertible)
– Porsche 911 Carrera 4S (Coupe/Convertible)
– Porsche 911 Turbo (Coupe/Convertible)
– Porsche 911 Turbo S (Coupe/Convertible)
– Porsche 911 GT2 (Coupe)
– Porsche 911 GT3 (Coupe)

2. Motorisierungen:
a) Porsche 911 Carrera:
– 3.4-Liter-Sechszylinder-Boxermotor
– Leistung: 300 PS
– Beschleunigung (0-100 km/h): 5,2 Sekunden (Coupe) / 5,4 Sekunden (Convertible)

b) Porsche 911 Carrera 4:
– 3.4-Liter-Sechszylinder-Boxermotor
– Leistung: 300 PS
– Beschleunigung (0-100 km/h): 5,4 Sekunden (Coupe) / 5,6 Sekunden (Convertible)

c) Porsche 911 Carrera 4S:
– 3.6-Liter-Sechszylinder-Boxermotor
– Leistung: 320 PS
– Beschleunigung (0-100 km/h): 5,1 Sekunden (Coupe) / 5,3 Sekunden (Convertible)

d) Porsche 911 Turbo:
– 3.6-Liter-Sechszylinder-Boxermotor mit Turboaufladung
– Leistung: 420 PS
– Beschleunigung (0-100 km/h): 4,2 Sekunden (Coupe) / 4,4 Sekunden (Convertible)

e) Porsche 911 Turbo S:
– 3.6-Liter-Sechszylinder-Boxermotor mit Turboaufladung
– Leistung: 450 PS
– Beschleunigung (0-100 km/h): 4,1 Sekunden (Coupe) / 4,3 Sekunden (Convertible)

f) Porsche 911 GT2:
– 3.6-Liter-Sechszylinder-Boxermotor mit Turboaufladung
– Leistung: 462 PS
– Beschleunigung (0-100 km/h): 4,1 Sekunden (Coupe)

g) Porsche 911 GT3:
– 3.6-Liter-Sechszylinder-Boxermotor
– Leistung: 360 PS
– Beschleunigung (0-100 km/h): 4,8 Sekunden (Coupe)

3. Getriebe:
– 6-Gang manuelles Getriebe (Standard)
– 5-Gang Tiptronic-Automatikgetriebe (optional)

4. Antrieb:
– Heckantrieb (Carrera-Modelle)
– Allradantrieb (Carrera 4- und Turbo-Modelle)

5. Abmessungen:
– Länge: 4427 mm
– Breite: 1765 mm
– Höhe: 1300 mm
– Radstand: 2350 mm

6. Gewicht:
– Carrera-Modelle: 1350 kg (Coupe) / 1440 kg (Convertible)
– Turbo-Modelle: 1545 kg (Coupe) / 1660 kg (Convertible)
– GT2: 1450 kg (Coupe)
– GT3: 1395 kg (Coupe)

7. Ausstattungsmerkmale:
– Hochwertiges Interieur mit Ledersitzen
– Klimaanlage
– Navigationssystem
– Bose-Soundsystem (optional)
– Sportfahrwerk (optional)
– Xenon-S